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Finanzdienstleistung Fachberater gepr. IHK
Finanzdienstleistung Fachberaterin gepr. IHK

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Ausbildungsorganisation

Der Vorbereitungslehrgang wird in Vollzeit und in berufsbegleitender Seminarform angeboten.

Vollzeit:
Montag bis Freitag 8.15 – 16.15 Uhr (415 UE)

Berufsbegleitend:
Ausgewählte Samstage und einige Vollzeit-Wochenblöcke (380 UE) Der Vollzeitlehrgang kann insgesamt gebucht werden oder Prüfungsteil A oder B gesondert (siehe Zeitplan).

Unterrichtsmethode:
Dozenten-Präsenz-Unterricht

Lehrmethoden
Frontalunterricht, handlungsorientierter Unterricht, Workshops, Fallstudien, Rollenspiele, Präsentation, Kleingruppen-Unterricht, Stützunterricht und sozialpädagogische Betreuung.

Praktikumsplätze
Über die BAA steht Ihnen ein breites Netzwerk zur Verfügung, das laufend erweitert wird. Die BAA vermittelt Praktikumsplätze und entlastet Sie von der zeitraubenden Praktikumsplatzsuche.

Abschluss

Geprüfter Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK)

Geprüfte Fachberaterin für Finanzdienstleistungen (IHK)

Prüfungsteil A (Privatkunden)

Die Abschlussprüfung findet vor der Industrie- und Handelskammer schriftlich und mündlich statt.

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Tätigkeitsprofil

Der Gepr. Fachberater/-in für Finanz dienst leistungen berät Privatkunden im Hinblick auf Geld- und Vermögensanlagen, Personenvorsorge, Sach- und Vermögenssicherung sowie Immobilienanlagen und Finanzierungen eigenständig und verantwortungsvoll. Durch ein umfassendes und vertieftes Verständnis der Finanzdienstleistungsprodukte und Marktbedingungen für private Haushalte können insbesondere folgende Aufgaben unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen wahrgenommen werden:

  • Zielgruppen festlegen und daraus eine adäquate Kundenansprache ableiten sowie Vertriebsaktivitäten zur Kundengewinnung eigenverantwortlich steuern,
  • den Kundenbedarf anhand der Situation des Kunden sowie  seiner Ziele und Wünsche ermitteln,
  • den Bedarf des Kunden anhand seiner Situation, seiner Ziele  und Wünsche unter Berücksichtigung des Marktumfeldes und der Marktprognosen analysieren,
  • kundengerechte Lösungsstrategien zur Erreichung der Ziele  entwickeln und dabei für den Kunden geeignete Produkte  berücksichtigen,
  •  Lösungsstrategien und damit verbundene Produkte kundenorientiert kommunizieren sowie über Chancen, Risiken, Verplichtungen und Kosten beraten und Kunden bei der Entscheidungsfindung unterstützen,
  • Kunden bei der Umsetzung ihrer Entscheidungen begleiten sowie  die Kundensituation regelmäßig und anlassbezogen überprüfen.

 

(Auszug aus der Verordnung der IHK)

Ausbildungsinhalte

Handlungsfeld

Qualifizierungsziel

Organisation und Steuerung der eigenen Vertriebsaktivitäten

  • Zielgruppen festlegen und typische Bedarfe analysieren
  • Eigene Vertriebsziele setzen und Vertriebsaktivitäten steuern
  • Zielgruppen adäquat ansprechen und Kunden gewinnen
  • Kundenbetreuung planen und organisieren
  • Kundenstruktur und Vertriebsergebnisse analysieren,Veränderungsbedarfe ermitteln sowie Maßnahmen zur Anpassung ergreifen

Sie werden befähigt, unter Beachtung der rechtlichen, volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Gesamtsituation der Kundengruppen in ihren volkswirtschaftlichen Auswirkungen zu erfassen und bedarfsgerechte Ziele zu formulieren sowie eigene Betriebsaktivitäten zielgruppengerecht zu steuern.

Privatkundenbetreuung zu Geld- und Vermögensanlagen

  • Die persönliche Situation des Kunden erfassen und den Kundenbedarf ermitteln sowie Lösungsvorschläge zur Kundenbedarfsdeckung entwickeln
  • Die für die Kundenziele geeigneten Geld- und Vermögensanlageprodukte aus den Bereichen Wertpapiere, geschlossene Fonds, Lebensversicherungen zur Kapitalanlage, Anlagen auf Konten auswählen
  • Kunden anlegergerecht beraten und die Beratung dokumentieren
  • Kunden bei der Umsetzung ihrer Anlageentscheidung begleiten und die Kundensituation regelmäßig und anlassbezogen überprüfen

Sie lernen, die Situation des Kunden zu analysieren und eine entsprechende Produktauswahl unter Berücksichtigung des für den Kunden passenden Chancen- und Risiko- Verhältnisses und der rechtlichen, wirtschaftlichen sowie steuerlichen Rahmenbedingungen treffen zu können. Die Lösungen können Sie dem Kunden darlegen sowie die Entscheidungsfindung und Umsetzung unterstützen.

Privatkunden zu Immobilien und Finanzierungen

  • Die persönliche Situation des Kunden erfassen und den Kundenbedarf ermitteln sowie Lösungsvorschläge zur Kundenbedarfsdeckung entwickeln
  • Die wirtschaftliche Eignung von Immobilien für die Zielsetzung des Kunden analysieren und bewerten
  • Die für die Kundenziele geeigneten Finanzierungsinstrumente auswählen
  • Kunden anforderungsgerecht beraten und die Beratung dokumentieren
  • Kunden bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen begleiten und die Kundensituation regelmäßig und anlassbezogen überprüfen

Sie werden befähigt, die Situation des Kunden unter Berücksichtigung der rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen in Bezug auf Immobillien- und Konsumentenfinanzierungen zu analysieren, ihn bei der Entscheidungsfindung und Umsetzung von Finanzierungen zu beraten und zu unterstützen.

Privatkundenberatung zur Absicherung von Personen-, Sach- und Vermögensrisiken

  • Die persönliche Situation des Kunden erfassen und den Kundenbedarf ermitteln sowie Lösungsvorschläge zur Kundenbedarfsdeckung entwickeln
  • Die für den Kundenbedarf geeigneten Deckungskonzepte auswählen
  • Kunden anforderungsgerecht beraten und die Beratung dokumentieren
  • Kunden bei der Umsetzung von Maßnahmen der Risikoabsicherung begleiten und die Kundensituation regelmäßig und anlassbezogen überprüfen.

Sie sollen befähigt werden, die Risiken eines Kunden zu bewerten und geeignete Deckungskonzepte orientiert an den Kundenzielen und dem Kundenbedarf unter Berücksichtigung der rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen zu erarbeiten. Dabei sind Sie in der Lage, kundenorientiert zu kommunizieren sowie die Entscheidungsfindung und Umsetzung zu unterstützen.

Prüfungsteil

Prüfungsteil A und Prüfungsteil B der Verordnung mit den zwei anerkannten Fortbildungsabschlüssen in der Finanzdienstleistungswirtschaft

Geprüfter Fachwirt für Finanzberatung / Geprüfte Fachwirtin für Finanzberatung

Prüfungsteil A (Privatkunden) 380 Unterrichtsstunden (U.-Std.)

1. Organisation und Steuerung der eigenen Vertriebsaktivitäten 70 U.-Std.
2. Privatkundenberatung zu Geld- und Vermögensanlagen 110 U.-Std.
3. Privatkundenberatung zu Immobilien und Finanzierungen 90 U.-Std.
4. Privatkundenberatung zur Absicherung von Personen-,Sach- und Vermögensrisiken 110 U.-Std.

Prüfungsteil B (Geschäftskunden) 360 Unterrichtsstunden (U.-Std.)

5. Unternehmens- und Personalführung 80 U.-Std.
6. Vertriebsplanung und -steuerung 60 U.-Std.
7. Beratung zur Unternehmensfinanzierung 70 U.-Std.
8. Risikoanalyse und Beratung zu Deckungskonzepten für Unternehmen 80 U.-Std.
9. Beratung zur betrieblichen Altersversorgung 70 U.-Std.

Prüfungsteil A und B Gesamt 750 Unterrichtsstunden

 

Der empfohlene Stundenansatz kann bei Vollzeitlehrgängen erhöht werden.

Prüfung

Die Prüfung wird schriftlich und mündlich durchgeführt.

Die Prüfung umfasst die Handlungsbereiche:

  • Organisation und Steuerung der eigenen Vertriebs aktivitäten
  • Privatkundenberatung zu Geld- und Vermögensanlagen
  • Privatkundenberatung zu Immobilien und Finanzierungen
  • Privatkundenberatung zur Absicherung von Personen-, Sach-und Vermögensrisiken

Voraussetzungen

1) Zur Prüfung wird zugelassen, wer 1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf als Bankkaufmann oder Bankkauffrau, Versicherungskaufmann oder Versicherungskauffrau, Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft oder Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft oder Investmentfondskaufmann oder Investmentfondskauffrau, Kaufmann für Versicherungen und Finanzen oder Kauffrau für Versicherungen und Finanzen, Immobilienkaufmann oder Immobilienkauffrau und danach mindestens eine Berufspraxis von sechs Monaten

oder

2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis

oder

3. eine mindestens vierjährige Berufspraxis nachweist.

 

(2) Die Berufspraxis nach Absatz 1 muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den in § 2 Absatz 2 genannten Aufgaben haben.

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