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Fachkraft für Schutz und Sicherheit (IHK)

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Kursorganisation

(2115 UE / Praktikum 1120 UE)
Die Umschulung findet in Vollzeitform statt und gliedert
sich in 3 Abschnitte:
• Fachtheorie
• Betriebliches Praktikum
• Prüfungsvorbereitung
Montag bis Freitag 8.15 – 16.15 Uhr,
(9 UE pro Tag, 45 UE pro Woche)
Pausenregelung: 15 Min. nach jeder Doppelstunde,
30 Min. Mittagspause
(Ferienzeiten sind eingeplant)

Abschluss

Fachkraft für Schutz und Sicherheit (IHK)
Die Abschlussprüfung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit findet
vor der Industrie- und Handelskammer schriftlich und mündlich statt.

Zusätzliche Abschlüsse:
– Unterrichtung § 34a GewO (IHK) oder
Sachkundeprüfung § 34a GewO (IHK)
– Servicekraft Facility Management (GEFMA 630)

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Tätigkeitsprofil

Ob im Personenschutz, im Veranstaltungsschutz, im Objekt- oder Werttransportschutz: Fachkräfte für Schutz und Sicherheit sind in der Lage, Situationen und Gefährdungspotenziale richtig einzuschätzen.

Aufgrund ihrer spezifischen beruflichen Kompetenz erstellen, vermarkten und erbringen sie Sicherheitsdienstleistungen, beispielsweise eine Analyse, wie hoch und welcher Art eine mögliche Gefährdung z.B. für einen Betrieb der Pharmaforschung ist. Sie schützen Menschen, Objekte, Werte und Anlagen, unterstützen die öffentliche Sicherheit und Ordnung durch präventive Maßnahmen und – soweit erforderlich – durch Gefahrenabwehr.

Zudem beraten Fachkräfte für Schutz und Sicherheit ihre Kunden umfassend in den Bereichen Personen-, Veranstaltungs- und Objektschutz sowie Werttransport. Sie arbeiten entsprechende Angebote aus – basierend auf ihren fundierten Kenntnissen über moderne Sicherheitstechnik. Dabei prüfen sie auch, ob die betrieblichen und gesetzlichen Vorschriften, beispielsweise zum Brandund Umweltschutz, eingehalten werden, ob Flucht- und Rettungswege offen sind und gefährliche Abfälle korrekt gelagert bzw. entsorgt werden. In Ernst- bzw. Notfällen reagieren sie besonnen und leiten die jeweils erforderlichen Maßnahmen ein. Routinekontrollen, Einsätze und sicherheitsrelevante Ereignisse sowie die ergriffenen Maßnahmen dokumentieren sie am PC.

Sie sind je nach Arbeitsbereich an unterschiedlichen Arbeitsorten tätig. Im Objektschutz etwa im Freien und innerhalb von Betriebsanlagen, im Bereich Geldund Sicherheitstransporte sowie im Personenschutz auch in Fahrzeugen.

Im Bereich Veranstaltungsschutz arbeiten sie z.B. auf dem Messegelände, in Fußballstadien oder Konzertsälen. In Sicherheitsabteilungen von Kernkraftwerken und anderen Betrieben sind sie in Alarmzentralen tätig. Auch können sie ihren Schwerpunkt auf die innerbetriebliche Einsatzplanung legen, auf betriebliche Ermittlungen, die Kundenberatung oder das Erstellen von Konzepten für Sicherheitsdienstleistungen.

Perspektiven

Das Sicherheitsgewerbe hat sich in den letzten Jahren zu einem stark expandierenden Arbeitsmarkt entwickelt. Allein im Freistaat Bayern sind täglich mehr als 20.000 Mitarbeiter/-innen privater Sicherheitsdienste tätig. Dazu kommen noch die zahlreichen Unternehmen, welche eigene Mitarbeiter/-innen im Bereich Sicherheit einsetzen.

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit arbeiten hauptsächlich:

  • in Unternehmen des Objekt-, Werte- und Personenschutzes
  • in der Sicherheitsberatung und -schulung, z.B. in Kraftwerken
  • in Sicherheitsabteilungen von Verkehrsgesellschaften des öffentlichen Nahverkehrs
  • in Unternehmen im Bereich Facility Management.

Ausbildungsinhalte

Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse, Fähigkeiten

Rechtsgrundlagen für Sicherheitsdienste:

Körperverletzung, Raub, Freiheitsberaubung, Nötigung, Urkunden- fälschung, Betrug, Schadensersatz, Unterlassung, Grundlagen des Waffenrechts, Eigensicherung

 

Kommunikation und Kooperation:

Kommunikationsverhalten, Gesprächsführung, Umgang mit Konflikten, Meldungen, Bürokommunikationsmittel, interne und externe Kooperation

 

Schutz und Sicherheit:

Meldewesen, Erstmaßnahmen im Ereignisfall, Dienstanweisungen, Eigensicherung, Vorschriften der Berufsgenossenschaft, Branchen- und Standardsoftware, Internet

 

Verhalten und Handeln bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen:

Normen, Rollen und Gruppendynamik; soziale, formelle und informelle Gruppen; Deeskalationsmethoden; Kontrolltätigkeiten; Arbeits- und Gesundheitsschutzbestimmungen; Brandschutzordnung; Erstangriff bei der Brandbekämpfung; Eigensicherung; Verhalten am Ereignisort; Panik; Räumungs- und Evakuierungspläne

 

Sicherheitstechnische Einrichtungen und Hilfsmittel:

Warensicherung; Funkanlagen; Kamera- und Videotechnik; biometrische Systeme; EMA, ÜMA, BMA; Zutrittskontrollsysteme; elektronische Schließanlagen; Wächterkontrollsysteme; Ortungssysteme

 

Ermittlung, Aufklärung und Dokumentation:

Strafprozessordnung, Persönlichkeitsrechte, Schutz vor dem Ausspähen von Daten und Informationen, Datensicherung, Datensicherheit, Lauschabwehr, Diebesfallen, Fangmittel, -stoffe

 

Planung und betriebliche Organisation von Sicherheitsleistungen:

Grundrechte, Gewerberecht (§34a GewO, BewachV), Garanten- stellung, Jedermannrechte, Eigentum/Besitz, Hausrecht/Haus- friedensbruch, Sachbeschädigung, Diebstahl, Unterschlagung, Amtsanmaßung, Grundlagen des Einbruchschutzes, Widerstands- klassen von Türen und Fenstern, Sicherungseinrichtungen für Türen und Fenster, Schließanlagen, angriffs- und brandhemmen- de Verglasung – Widerstandsstufen, Zaunanlagen, Verhaltensmuster von Personen und Gruppen, Tätermotive und Täterverhalten

 

Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse

• Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit • Umweltschutz

Wirtschafts- und Sozialkunde

  • Rechtliche Grundlagen des Wirtschaftens
  • Menschliche Arbeit im Betrieb
  • Der Ausbildungsbetrieb/die Wirtschaftsordnung
  • Grundzüge der Wirtschaftspolitik und Sozialen Marktwirtschaft
  • Steuern und Versicherungen

 

Personalwesen

Entgeltabrechnung mit DATEV/Lexware

 

Bürokommunikationstechniken und Datenverarbeitung

Deutsch / Kaufmännischer Schriftverkehr

Berufsbezogenes Englisch

Profiling / Bewerbungstraining

Vorbereitung auf die Unterrichtung §34a GewO (IHK)
oder Sachkundeprüfung §34a GewO (IHK)

Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer
Grundlagen Facility Management

  • Kernfächer des Facility Management
  • Technisches Gebäudemanagement
  • Kaufmännisches Gebäudemanagement
  • Infrastrukturelles Gebäudemanagement

Integrierte mögliche Prüfungen/ zusätzliche Zertifikate:

Qualitätsmanagement-Ausbildung:

  • QM-Assistent/-in
  • Interner/e Auditor/-in

Voraussetzungen

Die Tätigkeit erfordert eine gute Allgemeinbildung, zeitgemäße Umgangsformen, Interesse an technischen und technologischen Themen.

Darüber hinaus müssen die Berufstätigen im Beruf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ über Persönlichkeitsmerkmale wie Belastbarkeit, Zuverlässigkeit, Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten im Rahmen des Auftrags, Teamfähigkeit sowie Entscheidungsfähigkeit und -sicherheit verfügen, um dem Dienstleistungscharakter des Berufsbildes Rechnung zu tragen. Das setzt neben der entsprechenden Fachkompetenz auch eine ausgeprägte Sozial- und Methodenkompetenz voraus.

Der Kostenträger prüft in der Regel die Voraussetzungen. Beim Maßnahmeträger wird ein Berufseignungs- und Sprachtest durchgeführt.

Sonstige Bedingungen:

  • mind. 8 – 9 Schuljahre oder vergleichbare Schulbildung
  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag
  • Bereitschaft zur Aufnahme einer Tätigkeit im Bewachungsgewerbe

Zielgruppe

  • Personen mit fehlendem Berufsabschluss
  • Personen mit Migrationshintergrund
  • Personen zur Anpassung des beruflichen
    Qualifikationsprofils an den Arbeitsmarkt
  • Berufsrückkehrer/-innen, Studienabbrecher/-innen
  • nach Entscheidung der Arbeitsvermittlung

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